Nicht nur Journalist:innen und Journalisten stehen digital im Fokus, sei es durch Massenüberwachung, gezielte Ausspähung oder Hacking-Versuche. In diesem Kurs lernen Sie, sich und Ihre Arbeit auf einem hohen Niveau zu schützen.
01. September 2026
26. November 2026
22. Februar 2027, alle Kurse 9 – 14 Uhr
Kosten: 240 Euro
Ein Seminar der BJS Berliner Journalistenschule – Kommunikation GmbH.
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Passwörter, Messenger, Backups – je mehr digitale Werkzeuge wir täglich nutzen, desto größer wird die Angriffsfläche für Überwachung, Datendiebstahl und Hacking. Und desto schwieriger wird es, den Überblick zu behalten, welche Risiken wirklich relevant sind – und welche Schutzmaßnahmen tatsächlich helfen.
Die gute Nachricht: Wer die richtigen Programme kennt und ein paar grundlegende Routinen etabliert, kann sich und seine Quellen auf hohem Niveau schützen, ohne IT-Studium und ohne großen Aufwand. Datensicherheit ist keine Raketenwissenschaft. Das 5-stündige Webinar zeigt die wichtigsten Tricks und Tools aus dem großen Werkzeugkasten der digitalen Selbstverteidigung – praxisnah, verständlich und ohne Vorkenntnisse.
Die Themen:
Der Kurs ist praktisch, es wird viel ausprobiert und geübt. Ein umfangreiches Handout fasst alle vorgestellten Programme und Maßnahmen zusammen.
Wir schauen uns verschiedene kostenlose und datensparsame Programme an, unter anderem den Browser Firefox, das E-Mail-Programm Thunderbird und den Messenger Signal. Es ist sinnvoll, aber nicht zwingend nötig, dass die Teilnehmenden die Programme installiert haben.
Der Online-Kurs richtet sich an Journalist:innen und Journalisten, PR-Mitarbeitende sowie alle, die viel mit digitalen Technologien und Geräten arbeiten.

Stefan Mey ist freier IT- und Medienjournalist und Buchautor. Er beschäftigt sich zum einen mit Big-Tech-Konzernen, zum anderen mit digitalen Gegenmodellen. Er hält regelmäßig Vorträge und gibt Workshops zu verschiedenen IT-Themen. In seinem ersten Buch ging es um das Darknet („Darknet – Waffen, Drogen, Whistleblower. Wie die digitale Unterwelt funktioniert“), im zweiten Buch um die Welt der digitalen Alternativen („Der Kampf um das Internet. Wie Wikipedia, Mastodon und Co. die Tech-Giganten herausfordern“).
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